Über Elisabeth Pähtz

Ohne meinen Vater wäre ich heute keine Schachspielerin. Mein Vater, der mich seit dem 5. Lebensjahr kontinuierlich trainiert hat, ist maßgeblich an meinen heutigen Erfolgen beteiligt. Er hatte in den frühen 90er Jahren seine eigene Schachkarriere für meinen Bruder Thomas und mich aufgegeben und war von da an unser ständiger Begleiter bei Turnieren und internationalen Wettkämpfen.

Während mein Bruder sich jedoch frühzeitig für eine traditionellere berufliche Karriere entschied und heute als Physikprofessor an der Universität in Hangzhou forscht, blieben meine weiteren Interessen und Ausbildungen, etwa Gesang, Klavier und Fremdsprachen, doch stets nur ein Hobby für mich.

Mein Leben ist und bleibt das königliche Spiel. Ich werde nie aufgegeben, mir meinen schachlichen Traum zu erfüllen- eine Top Ten Platzierung in der Frauenweltrangliste. Aktuell stehe ich dieser Weltrangliste auf Platz 20 und führe damit die deutschen Frauen an.

Sportlicher Werdegang

2017

  • August Deutsche Schnellschach & Blitzschachmeisterin 
  • Juli Siegerin des Ladies Championship Matches über Exweltmeisterin Alexandra Kosteniuk
  • April 8. Platz bei den Europameisterschaften der Frauen

2016

  • Mai 5. Platz bei der Europameisterschaft der Frauen
  • Juli Deutsche Blitzschachmeisterin
  • August 2. Platz beim German Masters der Frauen

2014

  • April 6. Platz bei der Frauen-Blitzschachweltmeisterschaft
  • November Siegerin des 1.German Masters der Frauen

2013

  • Deutsche Blitz -und Schnellschachmeisterin

2012

  • März Vizeeuropameisterin im Blitzschach
  • Bronzemedaillengewinnerin im Schnellschach /Gaziantap
  • Dez 3 Platz bei den World Mind Games der Damen im Blitz /China

2006-2009

  • Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr

2005

  • Okt. Juniorenweltmeisterin in Istanbul

2004

  • Mai Weltmeisterschaft der Damen in Elista /Achtelfinale
  • Nov. Junioren-Vizeweltmeisterin in Indien/Cochin
  • Verleihung des männlichen IM-Titels

2003

  • Jan. 2. Platz Dresdner Porzellan-Cup vor etlichen Großmeistern

2002

  • Juli Erreichen einer Männer-IM Norm in Dresden
  • Aug. 4:4 Unentschieden gegen die Vize-Weltmeisterin Kosteniuk i
  • Nov Teilnahme der Schacholympiade in Bled
  • Nov. Erreichen einer Männer- IM-Norm in Bled
  • Nov. Jugend-Weltmeisterin AK U18 in Kreta/Griechenland

2001

  • Apr. 3. Großmeisternorm in der Damenbundesliga
  • Mai 4.Großmeisternorm in Warschau EEM
  • Mai 9. Platz bei der Frauen-EM in Warschau (Qualifikation WM)
  • Juni Verleihung des WGM Titel
  • Sep. Deutsche Schnellschachmeisterin
  • Nov. Mitglied der Frauennationalmannschaft in Leon
  • 4. Platz EMM
  • Nov. Erstmalige Teilnahme an der WM der Damen in Moskau, Erreichung des Achtelfinales
  • Dez Deutsche Blitzmeisterin

2000

  • Sep. 4. Platz Weltmeisterschaft der AK U20w in Armenien
  • Okt. Teilnahme der Schacholympiade in Istanbul
  • Nov. 2. Großmeisternorm der Damen in Istanbul (8,5/12)

1999

  • Jan. 1. Großmeisternorm der Damen (Budapest)
  • Juni 2. Platz Frauen-Großmeisterturnier in Dresden
  • Aug. Deutsche Meisterin der Damen
  • Sep. 4. Platz Europameisterschaft der U14w in Griechenland
  • Okt. 4. Platz Weltmeisterschaft der U14w in Spanien
  • Nov. Mitglied der Frauennationalmannschaft bei der EMM in Batumi

1998

  • 5. Platz WM Qualifikation der Damen
  • 8. Platz Weltmeisterschaften der Jugend U18
  • Berufung in die Nationalmannschaft der Damen
  • Teilnahme der Schacholympiade in Elista (Kalmücken)

1997

  • Deutscher Vizemeister der Damen
  • 3. Platz Weltmeisterschaften - U12w in Spanien

1996

  • Deutscher Meister U11w
  • Deutscher Vizemeister U11m
  • 3. Platz Weltmeisterschaft - U12w in Frankreich

1995

  • Deutscher Vizemeisterin U13w
  • 2. Platz Europameisterschaft in Verdun/Frankreich U10w
  • 2. Platz Weltmeisterschaft in Sao Lourenco / Brasilien U10

1994

  • Deutscher Meister U11w
  • 3. Platz bei den Schnellschach- Europameisterschaften in Paris U14

1993

  • 3. Platz Deutsche Meisterschaft der U11w

Ab 1990

  • Schachunterricht vom Vater und Schachgroßmeister Thomas Pähtz